Weltklassik am Klavier – Clara und Robert Schuman gewidmet

Termin:
14.02.2010
Beginn:
17:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Wandelhalle im Kurpark Bad Oeynhausen
Veranstalter:
Staatsbad Bad Oeynhausen
Buchung:
Telefonische Buchung

Der Buchungszeitraum ist vorüber.

Das zweite Konzert der diesjährigen Staatsbad-Reihe „Weltklassik am Klavier” am 14. Februar 2010, um 17 Uhr, versteht sich als „Hommage an Clara und Robert Schumann”. Die junge ukrainische Pianistin Marina Baranova spielt an diesem Nachmittag die „Variationen” von Clara und „Sinfonische Etüden, Sonate Nr. 1” von Robert Schumann.

Marina Baranova

Marina Baranova wurde 1981 in der Ukraine geboren. Bereits mit drei Jahren wurde ihr die Welt der Improvisation am Klavier von ihrem Vater eröffnet, was bis heute ihr Klavierspiel, ihre Interpretationen und Aktivitäten beeinflusst. Im Alter von elf Jahren gewann sie den 1. Preis beim nationalen Wettbewerb der Jugend in der Ukraine, dem sich eine Konzerttournee durch Finnland anschloss. 1993 wurde sie am Musikgymnasium für hochbegabte Kinder in Charkow aufgenommen und konnte so in jungen Jahren Bühnenerfahrung in internationalen Spielstätten sammeln.

Marina Baranova studiert seit 2000 an der Hochschule für Musik und Theater Hannover bei Prof. Vladimir Krajnev, erhielt im Jahr 2006 ihr pädagogisches Diplom, im 2008 ihr künstlerisches Diplom und studiert seit 2008 Soloklasse.

Sie belegte Meisterkurse u. a. bei den Professoren Eliso Virsaladze, Karl-Heinz Kämmerling, Hiroko Nakamura, Naum Starkman,Cécile Ousset, Victor Makarov, Leonel Morales, Stefano Fiuzzi und Kristina Steinegger. Dabei wird Sie als Stipendiatin von der Friedrich-Jürgen-Selheim-Gesellschaft sowie der Schlomo-Albam-Stiftung gefördert. 1997 gewann Marina Baranova den Rundfunk-Wettbewerb in der Ukraine und war daraufhin an Fernseh- und Radio-Aufnahmen beteiligt. Sie war Preisträgerin bei zahlreichen internationalen Wettbewerben: "Emmanuel Durlet voor Piano" in Antwerpen, "Alexander Tansman" in Lodz, "Piano Campus" in Pontoise, "I.J.Paderewski" in Bydgoszcz, "Cidade de Ferrol" in Ferrol und "C.I.P.C.E." in Madrid, "Parnassos" in Monterrey, Mexiko und "Campillos International Piano competition" in Spanien.

Marina Baranova konzertierte auf renommierten Bühnen in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien, Spanien, Holland, Belgien, Polen, Ukraine, Israel, Mexiko und Japan. Kammermusikalisch wie solistisch überzeugte sie auf großen Festivals wie dem Internationalen Klavierfestival Ferruccio Busoni, Wiener Musikwochen, Meraner Musikwochen, Schumann - Festwoche in Leipzig, Granada Piano Festival, Oldenburger Promenade, Tasta-Tour und Giora Feidman's Festival in Swat, Israel.
Auch zahlreiche Orchester internationaler Ebene luden sie als Solistin ein, darunter das Slaska Philharmonie Orchester, Bydgoszcz Rundfunk Orchester, Bacau Philharmonie Orchester und Jerusalem Strings.

Ihr Interesse gilt neben klassisch-romantischen Interpretationen vor allem der Neuen Musik. Marina Baranova war bei einer Vielzahl von Uraufführungen beteiligt (u.a. von dem Komponisten Damian Marhulets). Auch der Einfluss ihres Vaters im Bereich Improvisation prägt sie heute noch. 2005 engagierte sie der NDR für das Improvisationsprojekt "Auschwitz. Reden ist verboten, Schweigen unmöglich". Im Sommer 2007 wurde Marina Baranova als Improvisations-Dozentin zu Giora Feidman's "Klezmer & the Clarinet in Galilea" (Israel) eingeladen.

Das Duo "impromtu" wurde 2006 von Marina Baranova und Helmut Eisel gegründet und legt den Repertoireschwerpunkt auf russisch-romantische Werke sowie auf Improvisationen im Klezmerstil. Die erste CD ist 2007 beim Label "Neuklang" erschienen und wurde vom Freien Radio für Stuttgart zur CD des Jahres gewählt.


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