Weltklassik für Cello und Klavier

Termin:
14.03.2010
Beginn:
17:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Wandelhalle im Kurpark Bad Oeynhausen
Veranstalter:
Staatsbad Bad Oeynhausen
Buchung:
Telefonische Buchung

Der Buchungszeitraum ist vorüber.

Die Staatsbad-Reihe „Weltklassik am Klavier” geht in die nächste Runde. Der Pianist Artur Pacewicz spielt am Sonntag, 14. März 2010, in Begleitung des Cellisten Mateusz Kwiatkowski in der Wandelhalle Bad Oeynhausen bekannte Werke von Chopin und Schumann. Das Konzert beginnt um 17 Uhr.

Programm:

Chopin
Cello-Sonate in g-moll, op. 65
Satz: Allegro moderato
Satz: Scherzo. Allegro con brio
Satz: Largo
4. Satz: Finale. Allegro

Schumann
Phantasiestücke in a-moll, op. 73
Satz: Zart und mit Ausdruck
Satz: Lebhaft, leicht
3. Satz: Rasch, mit Feuer

Schumann
Fünf Stücke im Volkston in a-moll, op. 102
Satz: Vanitas vanitatum. Mit Humor
Satz: Langsam
Satz: Nicht schnell, mit viel Ton zu spielen
Satz: Nicht zu rasch
5. Satz: Stark and markiert

Artur Pacewicz
wurde 1977 in Gubin in Polen geboren - und erhielt mit acht Jahren seinen ersten Klavierunterricht. Zu seinen Lehrern am Musikgymnasum Posden sowie der Musikhoschule in Danzig gehörten Alicja Gil, Prof. Miodynska und Prof. Wojtal. Seit 2000 studierte Pacewicz an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover bei Prof. Zitterbart, wo er sich zunächst auf Klavier, dann auf Kammermusik und schließlich auf die Soloklasse Kammermusik (Prof. Beyerle). Seit 2005 ist er als Pianist des Panufnik-Trios Mitglied der European Chamber Music Academy.

1990 gewann Pacewicz den 1. Preis im Wettbewerb in Zielona Gora. Es folgten Auszeichnungen beim Milos Magin Wettbewerb in Paris sowie der 1. Preis im internationalen Chopin-Wettbwerb in Varna, Bulgarien. 2005 gewann Pacewicz den 3. Platz im Charles Hennen Internationalen Kammermusik Wettbewerb in Heerlen, Holland.

Zwischen 1996 und 2005 nahm Artur Pacewicz an zahlreichen namhaften Meisterkursen teil, so bei Professores Bakst, Szebanowa, Sliwinski, Goetzke, Blumenthal Ashkenasi, Beyerle, Heiligers, Kußmaul, Richter, Schneider, Kouyoumdjian, Croper, Wyttenbach, Mendelssohn, Wyss, Takacs-Nagy, Degen und beim Trio Jean Paul in Amberg.

1997 wurde Artur Pacwicz Stipendiat der Chopin-Gesellschaft in Warschau sowie 2006 der Friedrich-Jürgen-Sellheim-Gesellschaft und auch der Märkischen Kulturkonferenz.

Artur Pacewicz trat in den Jahren 2005 - 2009 unter anderem bei folgenden Konzerten auf: Musikfest Goslar, Braunschweig Classix Festival, Kalkalpen Kammermusik Festival (Norwegen), Festival Pablo Casals Prades (Frankreich), Bonbonnière Hall in Maastricht, Philips Hall in Eindhoven (Holland), Deutschlandtournee "Weltklassik am Klavier!" Er zählt zu den Mitbegründern von "Weltklassik am Klavier!", eine Klavierkonzertreihe, die inzwischen an 19 Standorten in Deutschland über 200 Konzerte im Jahr organisiert.

Seit 2004 bildet der Unterricht einen Schwerpunkt seiner Arbeit. So ist er seither als Klavierlehrer in der privaten Musikschule Peine tätig, war 2008 Dozent beim Meisterkurs im Musikgymnasium in Posen und ist seit 2009 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Theater Hannover im Fach Korepetition. Artur Pacewicz ist mit der Geigerin Agnieszka Pacewicz verheiratet. Gemeinsam sind sie stolze Eltern einer kleinen Tochter.

Mateusz Kwiatkowski
wurde 1982 in Warschau (Polen) geboren und erhielt den ersten Cellounterricht im Alter von sieben Jahren. Nach dem Besuch des Musikgymnasiums Karol Szymanowski in der Klasse von Prof. Kazimierz Michalik studiert er an der Frederic Chopin Musikakademie Warschau in der Klasse von Prof. Piotr Hausenplas, sowie am Musikkonservatorium Maastricht (Holland) bei Prof. Mirel Iancovici. Neben der Klassik beschäftigt er sich auch mit Jazz, den er auf einem 5-seitingen Cello spielt.

Im Jahre 1997 wurde ihm der 1. Preis des Nationalen Kammermusikwettbewerbs in Warschau verliehen. Mit selbst komponierten Werken für Jazzquintett "Future Background Association" beim "Vier Kulturen Musik Festival" trat er 2002 in Lodz auf. Auch als Mitbegründer des Ensembles 'Mala Rzecz, a Cieszy' spielte er Avantgardemusik. Er erhielt Einladungen für das "Improvisierte Musik Festival Maastricht" 2004 sowie das "Koreanse Musik Festival Maastricht" 2005, wo er die "Sieben Etüden für Cello Solo" und das "Klaviertrio" von Isang Yun aufführte.

Mateusz Kwiatkowski nahm an Meisterkursen bei Thobias Arizcuren, Burkhardt Veidt, Thobias Kuhne, Christoph Marks und Tomasz Strahl teil. Momentan konzentriert er sich auf die Kammermusik und setzt sich verstärkt mit der sog. alten Musik auseinander.


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