Orchesterkonzert mit zwei Cellisten

Termin:
13.05.2018
Beginn:
17:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Schloss Corvey in Höxter
Veranstalter:
Kulturkreis Höxter-Corvey gGmbH
Info-Telefon:
05231-5699999
Buchung:
Buchung über diese Webseite

Die vielfach preisgekrönten Cellisten Santiago Valencia aus Kolumbien sowie Maciej Kulakowski aus Polen präsentieren gemeinsam mit der Nordwestdeutschen Philharmonie Highlights der Celloliteratur wie das Doppelkonzert von Vivaldi oder die Zigeunerweisen von Sarasate. Ein würdiger Auftakt für die neue Reihe „Corveyer Sommerkonzerte präsentieren die Stars von morgen der klassischen Musik“ im Kaisersaal von Schloss Corvey, die am 10. Juni, 8. Juli und 5. August fortgesetzt wird. (Kartenbestellungen auf dieser Website, Abo-Anfragen für zwei, drei oder vier Konzerte bitte telefonisch: 05231-5699999)

Programm und Mitwirkende:
    •    Luigi Boccherini Cellokonzert G-Dur
    •    Pablo de Sarasate Zigeunerweisen
    •    Antonio Vivaldi Doppelkonzert g-moll RV 531
    •    Peter I. Tschaikowsky Souvenir de Florence
Santiago Cañón Valencia, Cello

Maciej Kulakowski, Cello

Wolfgang Emanuel Schmidt, Leitung
Nordwestdeutsche Philharmonie

Maciej Kułakowski (Foto links) wurde 1996 in Gdańsk (Polen) geboren und begann mit sechs Jahren mit dem Cellospiel. Von 2009 bis 2012 war er Jungstudent bei Michael Flaksman an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, anschließend studierte er bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar. Er nahm an Meisterkursen bei Frans Helmerson, Mischa Maisky, Truls Mørk, Gary Hoffman, Phillippe Muller, Jens Peter Maintz und Ivan Monighetti teil.
Maciej Kułakowski gewann 2014 den Landgraf von Hessen-Preis bei den Cello Meisterkursen in Kronberg. 2015 gewann er den ersten Preis und einen Sonderpreis bei der 10. Witold Lutoslawski International Cello Competition in Warschau. Beim Tonali-Wettbewerb 2015 in Hamburg erspielte er sich einen zweiten Preis. 2016 wurde er beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn mit einem Stipendium sowie einem Sonderpreis der Deutsche Stiftung Musikleben ausgezeichnet. Beim renommierten Concours Musical Reine Elisabeth in Brüssel gehörte er 2017 zu den Finalisten.
Maciej Kułakowski spielte in vielen europäischen Ländern als Kammermusiker und Solist unter Dirigenten wie Frank Brailey, Eivind Gullberg Jensen, Stéphane Denève und  Marek Pijarowski. Zu seinen Kammermusikpartnern gehörten Musiker wie Alfred Brendel, Arnold Steinhardt und Charles Neidich. 2011 trat er beim Eröffnungskonzert des Krzysztof Penderecki European Centre for Music in Lusławice unter Krzysztof Penderecki auf. Beim Morningside Music Bridge in Calgary spielte er Dvořáks Cellokonzert mit dem Calgary Symphony Orchestra und wurde auch dort mit Preisen ausgezeichnet. 2010 war er mit dem Kassak Brass Ensemble federführend an der Uraufführung der ihm gewidmeten Komposition „McKulak” von Tadeusz Kassak beteiligt. Mit dem Wiłkomirski Trio nahm er eine CD mit Werken von Anton Arensky für das Label DUX auf.
Als aktiver Teilnehmer nahm er an den Kronberg Academy Cello Meisterkursen 2016 bei Ivan Monighetti teil. Seit Oktober 2017 studiert Maciej Kułakowski an der Kronberg Academy bei Wolfgang Emanuel Schmidt. Das Studium wird ermöglicht durch das Ann Kathrin Linsenhoff-Stipendium.
Maciej Kułakowski spielt ein Cello von Charles Gaillard, Paris 1867, das ihm die Deutsche Stiftung Musikleben zur Verfügung stellt.

Der 1995 geborene kolumbianische Cellist Santiago Cañón Valencia (Foto rechts) begann mit dem Cellospiel im Alter von 4 Jahren unter Henryk Zarzycki. 2010 nahm er sein Bachelorstudium bei James Tennant an der University of Waikato in Hamilton (Neuseeland) auf. 2013-2015 folgte ein Aufbaustudium bei Andrés Diaz an der Southern Methodist University, welches er mit dem Performance-Diplom abschloss. Sein Masterstudium führte ihn 2016 an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar zu Wolfgang Emanuel Schmidt.
Zu seinen größten Wettbewerbserfolgen zählen der dritte Preis beim renommierten Concours Musical Reine Elisabeth 2017 in Brüssel, der erste Preis bei der Carlos Pieto International Cello Competition 2016, der dritte Preis bei der Pablo Casals International Cello Competition 2014 in Budapest und der zweite Preis bei der Johansen International String Competition 2012. Bei der Gaspar Cassadó International Cello Competition 2013 wurde er als bester Interpret eines Cassadó-Werks geehrt.
Als Solist trat er bereits mit den Moskauer Solisten unter der Leitung von Yuri Bashmet auf und stand mit den Brüsseler Philharmonikern, dem National Symphony Orchestra  of Columbia, dem Hungarian Radio Symphony Orchestra und dem Orpheus Chamber Orchestra auf der Bühne. Er gastierte beim Cartagena Music Festival und der Verbier Festival Academy.
Sein Debütalbum „Solo“ mit Solowerken des 20. Jahrhunderts wurde 2014 beim neuseeländischen Label Atoll veröffentlicht. 2016 folgt eine weitere Aufnahme russischer Sonaten beim selben Label unter dem Titel „Diable vert“ in Zusammenarbeit mit der Pianistin Katherine Austin.
Seit Oktober 2017 studiert Santiago Cañón Valencia an der Kronberg Academy bei Wolfgang Emanuel Schmidt. Das Studium wird ermöglicht durch das Sodalitas-Stipendium.

Der Dirigent und Cellist Wolfgang Emanuel Schmidt studierte bei David Geringas, Aldo Parisot und bei Mstislav Rostropovitch. Er gewann u.a. den Deutschen Musikwettbewerb, ist Preisträger des Internationalen Rostropovitch Wettbewerbs Paris und des Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb in Moskau.
Seither konzertierte er mit bedeutenden Orchestern wie etwa dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter dem Dirigat von Charles Dutoit, Marek Janowski, Donald Runnicles, Yutaka Sado, Rafael Frühbeck de Burgos, Jiri Belohlavek, Vassili Sinaiski, Hugh Wolff, Gabriel Feltz und Michael Sanderling.
Wolfgang Emanuel Schmidt konzertiert zu dem auch als Dirigent, so leitete er Konzerte der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford, bei der Württembergischen Philharmonie Reutlingen, dem Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin, dem Südwestdeutschen Kammerorchester, dem Sinfonieorchester Lviv, dem Christchurch Symphony Orchestra und der Staatskapelle Sankt Petersburg. Er ist Chefdirigent des von ihm gegründeten Kammerorchesters „Metamorphosen Berlin“. Sony Classical veröffentlichte 2015 die hochgelobte Einspielung der Streicherserenaden von Suk und Dvorak unter dem Titel „Inspiration“, in 2017 erschein bei Sony Classical die zweite CD „Serenade“ mit Werken von Tschaikowsky.
Sony Classical veröffentlichte zudem u.a. seine Einspielung der Cellokonzerte von Prokofiev, Schumann und Elgar unter dem Dirigat von Gabriel Feltz.
Wolfgang Emanuel Schmidt lehrt an der Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar, der Universität der Künste in Berlin und an der Kronberg Academy.


Wir
bieten besondere Kulturereignisse hautnah:

Sie sind dabei, wenn Künstler der Nordwestdeutschen Philharmonie und anderer Ensembles in stilvoller Umgebung musizieren.

Sie treffen bei unseren Veranstaltungen Menschen mit ausgeprägtem Interesse an exquisiten Konzerten und anregenden Begegnungen in Ostwestfalen-Lippe.

Wann lernen wir Sie persönlich kennen?