Junge Opern-Stars in Schloss Corvey

Termin:
10.06.2018
Beginn:
17:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Schloss Corvey in Höxter
Veranstalter:
Kulturkreis Höxter-Corvey gGmbH
Info-Telefon:
05231-5699999
Buchung:
Buchung über diese Webseite

Von Maestro Daniel Barenboim persönlich für das Internationale Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden Berlin ausgewählte Sängerinnen und Sänger präsentieren die schönsten Arien und Ensembles aus Opern von Mozart, Verdi, Puccini u.a. in der neuer Reihe „Corveyer Sommerkonzerte präsentieren die Stars von morgen der klassischen Musik“ im Kaisersaal von Schloss Corvey, die am 8. Juli und 5. August fortgesetzt wird. (Kartenbestellungen auf dieser Website, Abo-Anfragen für zwei, drei oder vier Konzerte bitte telefonisch: 05231-5699999)

Mitwirkende:
Sarah Aristidou, Sopran
Linard Vrielink, Tenor
Corinna Scheurle, Mezzosopran
Adam Kutny, Bariton
(Fotos von links)

Klavier: Markus Zugehör
Moderation: Prof. Martin Christian Vogel, ehemaliger Sänger im Opernhaus Leipzig und der Staatsoper Berlin sowie Rektor der Hochschule für Musik Detmold

Sarah Aristidou: Für ihre Interpretation der Franziska in Christian Josts »Die arabische Nacht« (Staatstheater am Gärtnerplatz) wurde die französische Sopranistin Sarah Aristidou 2016 von der Zeitschrift »Opernwelt« als beste Nachwuchskünstlerin nominiert. Seit 2017 ist sie Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden Berlin und Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung. In der Saison 2017/18 ist sie hier u. a. als Papagena in »Die Zauberflöte« und Echo in »Ariadne auf Naxos« sowie auf der Werkstattbühne als Junge Frau in Brass’ »Sommertag« zu erleben.
Bisherige Engagements umfassten Frasquita (»Carmen«) und Philidel (»King Arthur«) mit dem Münchner Rundfunkorchester im Prinzregententheater. 2016/17 gab sie ihr Debüt als Eurydice in Offenbachs »Orphée aux Enfers« mit dem Orchestre National des Pays de la Loire an der Angers Nantes Opéra, 2017 folgte dort die Damigella in »L’incoronazione di Poppea«. Weitere Engagements führten sie an das Konzerthaus Berlin, die Philharmonie Köln sowie in den Herkulessaal München. Sie ist als Interpretin mehrerer Uraufführungen von Komponisten wie Wolfgang Rihm, Aribert Reimann und Manfred Trojahn in Erscheinung getreten.
Sarah Aristidou begann ihre musikalische Ausbildung in der Maîtrise de Radio-France in Paris. Sie erwarb einen Abschluss in Musikwissenschaft (Université Paris-Sorbonne) und Musiktheorie (Conservatoire de Paris), ehe sie Gesang an der Universität der Künste Berlin sowie an der Theaterakademie August Everding in München studierte.

Der junge niederländische Tenor Linard Vrielink absolviert derzeit sein Abschlussjahr an der Universität der Künste in Berlin als Schüler von Prof Elisabeth Werres. Nach Gesangsstudien bei Harrie van der Plas graduierte er in 2012 mit einem Bachelor of Classical Singing am Amsterdamer Konservatorium, als Schüler von Harry van Berne. Im Sommer 2013 nahm Linard Vrielink an der IOA (International Opera Academy) in Schwerte teil. Er hat daneben auch Meisterkurse mit Norbert Schmittberg, Yamina Maamar, Harry Peeters, Alexander Oliver, Ira Siff und Matthew Polenzani besucht.
Zu seinen Engagements gehören Bastien/Bastien und Bastienne in Amsterdam und Helsinki, Prunier/La Rondine beim Bredewegfestival Amsterdam, die Partie des Frank in Bazaar Cassandra von Enrico Palomar für die Neuköllner Oper Berlin, Pedrillo/Die Entführung aus dem Serail bei der ‘’Internationale Stiftung zur Forderung von Kultur und Zivilisation’’ München und Oronte/Alcina an der Kammeroper Rheinsberg.
In der Spielzeit 2016/17 tritt Vrielink als Federico/Stiffelio im Konzerthaus Berlin auf, gibt sein Hausdebut an der Staatsoper Berlin als Scaramuccio/Ariadne auf Naxos, singt ein Mozart-Programm mit Raphaël Pichon und Ensemble Pygmalion, sowie Schuberts Stabat Mater und Beethovens C-Dur Messe mit Thomas Hengelbrock und den Balthasar-Neumann Ensembles.
Seit der Spielzeit 2017/2018 ist Linard Vrielink Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper Unter den Linden und Stipendiat der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung.

Corinna Scheurle: Die Mezzosopranistin mit deutsch-ungarischen Wurzeln ist ab September 2017 im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden als Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung engagiert.
Im Sommer 2017 debütiert Corinna Scheurle in der Rolle der Marcellina in »Le nozze di Figaro« bei den Bregenzer Festspielen unter der Leitung von Hartmut Keil und der Regie von Jörg Lichtenstein.
Liederabende und Konzerte gab sie in Deutschland, Ungarn und Österreich und bekam hierzu wichtige Impulse zum Liedgesang u. a. von Christiane Iven, Donald Sulzen, Klesie Kelly, Axel Bauni und Sayali Dadas.
Zu wichtigen Erfahrungen auf der Opernbühne gehören Rollen wie die der Older Woman in »Flight« von Jonathan Dove, Penelope in der gekürzten Fassung von Monteverdis »Il ritorno d'Ulisse«, Ruggiero in Händels' »Alcina«, Fatima in »Die arabische Nacht« von Christian Jost und Dorina in »Fra i due litiganti« von Giuseppe Sarti.
Im Rahmen ihres Studiums und in auswärtigen Engagements arbeitet die junge Mezzosopranistin mit Regisseuren wie Frank Hilbrich, Balázs Kovalik, Isabel Ostermann, Martina Veh und David Zurbuchen. Zu den Dirigenten zählen u. a. Ulf Schirmer, Attilio Cremonesi, Ian Fountain, Errico Fresis, Eva Pons und Joachim Tschiedel.
Corinna Scheurle ist erste Preisträgerin des Gasteig Musikpreises 2017 und war im Semifinale des internationalen Gesangswettbewerbs Neue Stimmen 2015 unter der Leitung von Graeme Jenkins zu hören. Zudem war sie Teilnehmerin der Masterclass von Neue Stimmen 2016 und ist mehrfache Preisträgerin des Wettbewerbs Jugend musiziert. 2015 wurde Corinna Scheurle Stipendiatin der Hans- und Eugenia Jütting Stiftung in Stendal.
Von 2015 bis 2017 war sie zudem Mitglied der Theaterakademie August Everding in der Klasse von KS Prof. Christiane Iven und absolvierte zuvor ihr Bachelor-Studium an der Universität der Künste Berlin bei Carola Höhn und Enrico Facini.
Meisterkurse absolvierte Corinna Scheurle bei Michelle Breedt, John Norris, Klesie Kelly-Moog, Kurt Widmer und Claudia Rueggeberg. Sie erhielt außerdem eine intensive Tanzausbildung im Bereich Ballett und Jazztanz.

Adam Kutny, geb. 1992 in Poznań, ist Absolvent der Jerzy Kurczewski Chorschule in Poznań (Polen) und der Pacific Boychoir Academy in Oakland (USA). 2016 hat er das Masterstudium im Hauptfach Operngesang und Schauspielkunst an der Ignacy Jan Paderewski Musikakademie in Poznań mit Auszeichnung abgeschlossen. Sein Gesangslehrer ist der Bassbariton Jarosław Bręk. Er ist Preisträger folgender Gesangswettbewerbe: Mercedes Viñas Spezialpreis beim 53. Internationaler Gesangswettbewerb Francisco Viñas (Barcelona), erster Preis beim internationalen Gesangswettbewerb Iuventus Canti (Vráble), dritter Preis und zwei Spezialpreise beim 2. internationalen Gesangswettbewerb Jan Kiepura (Krynica-Zdrój), Grazia Cavanna Spezialpreis beim 9. internationalen Gesangswettbewerb Rinaldo Pelizzoni (Parma), dritter Preis und Spezialpreis beim 4. internationalen Gesangswettbewerb Jan, Edward und Józefina Reszków (Częstochowa), dritter Preis und Spezialpreis beim 1. nationalen Gesangswettbewerb Jan Kiepura (Sosnowiec) und erster Preis beim 1. nationalen Gesangswettbewerb Krystyna Jamroz (Busko-Zdrój)
Er wirkte zusammen mit dem Dirigent Kai Bumann u. a. in der »Matthäus-Passion« (Jesus) und der »Johannes-Passion« in der Artur Rubinstein Philharmonie in Łódź und sang den Don Pizarro in Beethovens »Fidelio« in der Pommerschen Philharmonie in Bydgoszcz. Er hat die Bariton-Solopartie in der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven unter Sławomir Chrzanowski mit dem Symphonischen Orchester der Philharmonie Zabrze gesungen. 2015 führte er u. a. den Escamillo in »Carmen« von Georges Bizet im Stettiner Opernhaus und den Belcore in Gaetano Donizettis »L’elisir d’amore« in der Oper in Bydgoszcz auf. Von 2014 bis 2016 war er sowohl Stipendiat des Bildungsministeriums für die begabtesten Studenten in Polen als auch Stipendiat der Musikakademie-Stiftung in Poznań. 2015/16 erhielt er das Stipendium des Kulturministers Polens. Ab Februar 2017 ist er Mitglied des Opernstudios der Staatsoper in Berlin.




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