Gesprächskonzert
 mit Paul Badura-Skoda

Termin:
06.02.2018
Beginn:
19:30 Uhr
Veranstaltungsort:
Konzerthaus der Hochschule für Musik Detmold an der Neustadt
Veranstalter:
Hochschule für Musik Detmold
Info-Telefon:
05231-975-5
Buchung:
Telefonische Buchung

Paul Badura-Skoda, der kürzlich seinen 90. Geburtstag feierte, gilt als einer der größten Pianisten und als musikalischer Botschafter Österreichs in aller Welt. Der Hochschule für Musik Detmold ist es gelungen ihn für ein Gesprächskonzert zu verpflichten. Badura-Skoda präsentiert im Konzerthaus Detmold von Ludwig van Beethoven die Klaviersonate Nr. 32 c-Moll op. 111 
und von 
Franz Schubert (1797-1828) die Sonate B-Dur D 960.

Paul Badura-Skoda begann seine Karriere Anfang 1947, als er den ersten Preis des Österreichischen Musikwettbewerbes gewann und ein Stipendium für Edwin Fischers Luzerner Meisterkurse erhielt. Bereits 1949 wurden Wilhelm Furtwängler und Herbert von Karajan auf die außerordentliche Begabung des jungen Künstlers aufmerksam und luden ihn zu Konzerten ein, worauf Badura-Skoda praktisch über Nacht weltberühmt wurde. Seither ist Paul Badura-Skoda regelmäßiger und gefeierter Gast der internationalen Musikzentren, Festivals, der großen Orchester sowie der Rundfunk- und Fernsehstationen der ganzen Welt. Neben Furtwängler und Karajan trat er mit den berühmtesten Dirigenten seiner Zeit auf wie George Szell, Karl Böhm, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Sir Charles Mackerras, Sir Georg Solti, Kent Nagano und Sir John Eliot Gardiner. Paul Badura-Skoda hat einumfangreiches Repertoire auf Tonträgern aufgenommen, mehr als 200 LPs und an die hundert CDs, darunter die kompletten Sonatenzyklen von Beethoven, Mozart und Schubert.
Paul Badura-Skoda ist auch einer der universellsten Musiker unserer Zeit: Er dirigiert, komponiert und sammelt Originalausgaben und historische Tasteninstrumente. Er gilt als internationale Autorität in Textfragen und hat hunderte von Autographen und Originalausgaben studiert, von denen er ein umfangreiches Archiv besitzt. Daraus sind zahlreiche Urtextausgaben, Aufsätze und Bücher über Bach- und Mozartinterpretationen hervorgegangen. Zahlreiche Ehrungen wurden ihm bisher zuteil: 1975 erhielt er das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst, 1978 wurde ihm der Bösendorfer-Ring verliehen, den vor ihm nur Wilhelm Backhaus trug. Die Stadt Wien ehrte ihn 1988 mit der Goldmedaille der Stadt Wien. 2007 wurde er mit dem Großen Silbernen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich und dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien geehrt. Der Carinthische Sommer verlieh ihm die Ehrenmitgliedschaft. In Frankreich wurde er 1993 zum Ritter der Ehrenlegion ernannt und 1997 zum „Commandeur des Arts et des Lettres“.
Gleich drei Hochschulen verliehen ihm die Ehrendoktorwürde: Die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim (2006), die Pontificia Universidad Católica del Perú (2010) und die Akademii Muzycznej w Krakowie (2013).


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