Pianistin gestaltet NWD-Abo-Konzerte mit

Termin:
11.03.2018 - 21.03.2018
Beginn:
11:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Veranstalter:
Nordwestdeutsche Philharmonie
Info-Telefon:
05221-9838-0
Buchung:
Telefonische Buchung

Eine österreichische Pianistin mit russischen Wurzeln steht im Mittel von sieben Konzerten der Nordwestdeutschen Philharmonie in Ostwestfalen-Lippe: Unter der Stabführung von Chefdirigent Yves Abel führt das Orchester gemeinsam mit der Solistin Lisa Smirnova (Foto) das Klavierkonzert Nr. 2 von Dmitri Schostakowitsch auf. Auf dem Programm stehen außerdem Werke von Brahms, Schumann und Strawinsky. Die Konzerte finden am 11. März in Bad Oeynhausen, 15. März in Minden, am 16. März in Herford, am 17. März in Bad Salzuflen, am 18. März in Gütersloh, am 20. März in Detmold und am 21. März in Paderborn statt.

Das Programm im Detail:
– Johannes Brahms Variationen über ein Thema von Haydn op. 56a
– Robert Schumann Introduktion und Konzert-Allegro d-moll op. 134
    für Klavier und Orchester
– Dmitri Schostakowitsch Klavierkonzert Nr. 2 F-Dur op. 102
– Igor Strawinsky Der Feuervogel (Suite 1919)

Lisa Smirnova: Ihrem besonderen Werdegang hat es die österreichische Pianistin russischer Herkunft zu verdanken, dass sie die unterschiedlichen Klang- und Spielkulturen sowohl der russischen als auch der mitteleuropäischen Schule in sich vereint. Dementsprechend einzigartig ist auch ihr Interpretationsstil.
Und es ist ganz außergewöhnlich, dass sich Lisa Smirnova – entgegen der herkömmlichen Art großer russischer Pianisten – nicht mit Werken der Romantik, sondern gerade mit dem westeuropäischen Repertoire – von Händel über die Wiener Klassik bis zu Brahms – einen Namen gemacht hat.
Bereits mit vier Jahren begann Lisa Smirnova mit dem Klavierspiel, womit der Grundstein für Ihre herausragende Karriere gelegt wurde. Gemeinsam mit Jewgeny Kissin wurde sie von Anna Kantor als hochbegabte Klavierschülerin an der renommierten Gnessin Schule in Moskau aufgenommen.
Danach studierte sie am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium, wo sie bei Lev Naumov, dem Assistenten und Nachfolger von Heinrich Neuhaus, Klavierunterricht nahm. Nach einer Begegnung mit Professor Karl-Heinz Kämmerling übersiedelte sie 1991 nach Österreich, wo sie bei ihm am Salzburger Mozarteum ihr Studium fortsetzte und Ihr Konzertdiplom mit Auszeichnung erlangte. Während des Studiums legte sie ein kurzes »Intermezzo« in London ein, um bei Maria Curcio ihre Ausbildung zu vertiefen, zudem besuchte sie Meisterkurse bei Robert Levin.
Seit Anbeginn kam sie intensiver Konzerttätigkeit nach. Sowohl als Solistin wie auch als Kammermusikpartnerin ist Lisa Smirnova weltweit gleichermaßen gefragt. Bereits mit 20 Jahren debütierte sie in der Carnegie Hall in New York und ging auf ihre erste Japan-Tournee, wo sie in der Suntory Hall Tokyo ihr Debüt feierte. 1993 folgten Auftritte in der Wigmore Hall London, im Concertgebouw Amsterdam und im Wiener Konzerthaus. Im Sommer 1996 debütierte sie mit Benjamin Schmid bei den Salzburger Festspielen. Seither konzertiert sie auf den Konzertpodien in Europa, Asien sowie den USA und ist Gast bei bedeutenden Festivals wie der Salzburger Mozartwoche, dem Schleswig Holstein Festival, dem Lucerne Festival usw.
Als Solistin wird sie regelmäßig von international wirkenden Orchestern eingeladen, und sie machte sich auch einen hervorragenden Namen als Kammermusikerin. Zu ihren regelmäßigen Partnern zählen u. a. Dmitry Sitkovetsky, Antje Weithaas, Clemens Hagen, Benjamin Schmid, Thomas Zehetmair, das Leipziger Streichquartett, Sergej Nakariakov, die Bläsersolisten der Berliner Philharmoniker und die Mitglieder des Astor Piazzolla New Tango Quintetts.
Gemeinsam mit dem Geiger Benjamin Schmid veröffentlichte Lisa Smirnova bei MDG erstmals Bachsche Sonaten und Partiten sowie Paganinis Capricen für Violine mit Klavierbegleitung von Robert Schumann. Diese Aufnahmen wurden von der internationalen Fachpresse begeistert rezensiert und erhielten höchste Auszeichnungen in Frankreich und Australien.
Ihre Partnerschaft mit BMG/Arte Nova Classics wurde mit der Einspielung des Gesamtwerkes von Ernest Bloch für Viola und Klavier mit Daniel Raiskin gekrönt und mit höchstem Kritikerlob im deutschsprachigem Raum und in Frankreich bedacht, gleicherweise auch ihre CD mit den acht Londoner-Suiten von Georg Friedrich Händel.


Wir
bieten besondere Kulturereignisse hautnah:

Sie sind dabei, wenn Künstler der Nordwestdeutschen Philharmonie und anderer Ensembles in stilvoller Umgebung musizieren.

Sie treffen bei unseren Veranstaltungen Menschen mit ausgeprägtem Interesse an exquisiten Konzerten und anregenden Begegnungen in Ostwestfalen-Lippe.

Wann lernen wir Sie persönlich kennen?