Zwei Variationenwerke für Klavier

Termin:
20.04.2018
Beginn:
19:30 Uhr
Veranstaltungsort:
Konzerthaus der Hochschule für Musik Detmold an der Straße Neustadt
Veranstalter:
Hochschule für Musik Detmold
Info-Telefon:
05231-975-5
Buchung:
Telefonische Buchung

Der Pianist und Hochschulprofessor Jacob Leuschner gestaltet das nächste Dozentenkonzert am 20. April an der Hochschule für Musik Detmold. Hierbei erklingen Beethovens Diabelli-Variationen C-Dur op. 120 sowie Max Regers Variationen und Fuge über ein Thema von Bach op. 81 – zwei der größten Variationenzyklen innerhalb des Klavierrepertoires. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr im Konzerthaus Detmold.

 

Das erste Werk trägt den Beinamen „33 Veränderungen über einen Walzer von Anton Diabelli op. 120“. Es handelt sich um Beethovens letztes großes Klavierwerk und beinhaltet die Reaktion des Komponisten auf den Aufruf des Wiener Musikverlegers Anton Diabelli über einen von ihm vorgelegten Walzer Variationen zu schreiben. Der zweite Teil des Konzertes huldigt eher der Begeisterung Max Regers für Johann Sebastian Bach. Die 16 Variationen dieses Zyklus‘ basieren auf einem Duett zwischen Alt und Tenor aus Bachs Kantate „Auf Christi Himmelfahrt allein“. Genauso wie bei Beethoven durchläuft das Ursprungsthema in den folgenden Variationen unterschiedliche die unterschiedlichsten Stimmungen.
Jacob Leuschner lehrte vor seiner Professur in Detmold an den Musikhochschulen von Lübeck und Weimar. Die Schwerpunkte des mit mehreren Preisen ausgezeichneten Pianisten liegen im Bereich der Wiener Klassik. So führte Leuschner sämtliche Klaviersonaten von Mozart, Beethoven und Schubert in Konzertzyklen auf. Zuletzt war Leuschner an der Detmolder Hochschule nicht nur als Professor, sondern auch als Initiator hervorgegangen. So ging unter seiner Künstlerischen Leitung im September 2017 das erste Mal der Brahms-Klavierwettbewerb Detmold über die Bühne. Einspielungen von CDs wie beispielsweise den 11 Bagatellen Ludwig van Beethovens  brachten ihm rühmende Kritiken in der überregionalen Presse ein. „Leuschner entlockt dem Bösendorfer-Flügel so entrückend schöne geschlossene Klangbilder, dass vor dem Erlebnis aller schnöde Perfektionismus verblasse“, so schrieb der KulturSPIEGEL nach seiner CD-Veröffentlichung 2015 und schließt mit dem Zusatz, dass die weitblickend strukturierte Interpretation einmal mehr beweist, welche Könner fernab vom Starrummel an deutschen Musikhochschulen tätig sind.

 


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