Meisterkonzert V

Termin:
09.07.2019
Beginn:
19:30 Uhr
Veranstaltungsort:
Konzerthaus der Hochschule für Musik Detmold
Veranstalter:
Hochschule für Musik Detmold
Info-Telefon:
05231-975-5
Buchung:
Telefonische Buchung

Die Serie der Meisterkonzerte 2018/19 in der Hochschule für Musik Detmold endet mit einem Auftritt des Ensembles „Il Giardino Armonico“.  Die Mitglieder der venezianischen Bassano-Familie – Virtuosen, Improvisationskünstler und Instrumentenbauer – emigrierten zu Beginn des 16. Jahrhunderts in das England Heinrichs VIII. Die Bassanos führten die italienische Improvisationskunst in ihrer neuen Heimat ein und genossen mehr als zwei Jahrhunderte lang einen herausragenden Ruf als Bläservirtuosen. „Il Giardino Armonico“ zeichnet in einem überraschenden und vielseitigen Konzert die Entwicklung der Bassanos nach und präsentiert Musik vom Ende des 14. bis zum Ende des 16. Jahrhunderts. Zahlreiche musikalische Bezüge zwischen England und Italien sowie Referenzen zu historischen Ereignissen werden ebenso aufgezeigt wie die mysteriöse Verbindung der Bassanos zu William Shakespeare. Konzerteinführung durch Manuela Promberger um 18:30 Uhr im Gartensaal der Hochschule.

 

Giovanni Antonini ist Gründungsmitglied von Il Giardino Armonico, das er seit 1989 leitet und mit dem er als Dirigent und Solist auf der Block- und Traversflöte in ganz Europa, in den USA, in Kanada, Südamerika, Japan, Australien und Malaysia aufgetreten ist. Der Dirigent hat mit vielen angeseheanen Künstlern zusammengearbeitet, darunter Cecilia Bartoli, Isabelle Faust, Viktoria Mullova, Giuliano Carmignola, Giovanni Sollima, Sol Gabetta, Katia und
Marielle Labèque und Kristian Bezuidenhout. Für seine innovativen Interpretationen des barocken und klassischen Repertoires ist Giovanni Antonini bei den führenden Orchestern weltweit gefragt. Er ist regelmäßig zu Gast bei den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Mozarteumorchester Salzburg, dem Orquesta Nacional de Espa.a Madrid, dem Gewandhausorchester Leipzig und dem Kammerorchester Basel. 2009 gastierte der Dirigent an der Mailänder Scala, wo er u. a. Händels Alcina dirigierte. 2012 gab er mit Händels Giulio Cesare sein Operndebüt bei den Salzburger Festspielen, wohin er 2013 und 2015 mit Bellinis Norma zurückkehrte. Am Opernhaus Zürich leitete er zuletzt Händels Alcina sowie Mozarts Le nozze di Figaro und wird 2018 eine Neuproduktion von Mozarts Idomeneo dirigieren. Mit Il Giardino Armonico hat Giovanni Antonini zahlreiche CDs aufgenommen, darunter Instrumentalwerke von Vivaldi und anderen italienischen Komponisten des 17. und 18. Jahrhunderts. Weitere Veröffentlichungen erfolgten bei Labels wie Decca, harmonia mundi und Alpha Classics. 2013 nahm Giovanni Antonini Norma mit Cecilia Bartoli in der Titelrolle auf. Außerdem spielt er mit dem Kammerorchester Basel sämtliche Beethoven-Sinfonien für Sony ein. Seit 2013 ist der Dirigent Künstlerischer Leiter des International Festival Wratislavia Cantans in Breslau, wo er 2014 mit dem Wrocław Music Award ausgezeichnet wurde. Darüber hinaus ist Giovanni Antonini Künstlerischer Leiter des Projekts Haydn2032, das sich als
Kooperation von Il Giardino Armonico und dem Kammerorchester Basel der Aufnahme und Aufführung aller 107 Symphonien von Haydn bis zum 300. Geburtstag des Komponisten im Jahr 2032 widmet.
 
Il Giardino Armonico zeichnet in einem überraschenden und vielseitigen Konzert die Entwicklung der Bassanos nach und präsentiert Musik vom Ende des 14. bis zum Ende des 16. Jahrhunderts. Zahlreiche musikalische Bezüge zwischen England und Italien sowie Referenzen zu historischen Ereignissen werden ebenso aufgezeigt wie die mysteriöse Verbindung der Bassanos zu William Shakespeare. Das Barockensemble Il Giardino Armonico wurde 1985 gegründet. Zu seinem Kernrepertoire zählen Werke des 17. und 18. Jahrhunderts. Je nach Programm findet es sich zu unterschiedlichen Besetzungen zusammen. Il Giardino Armonico wird regelmäßig zu weltweit bekannten Festivals und in wichtige Konzertzentren eingeladen. Zu seinen Schwerpunkten zählen sowohl Oper als auch Konzert. Musikalische Höhepunkte der Vergangenheit bildeten Monteverdis L’Orfeo, Vivaldis Ottone in Villa sowie Händels Agrippina. Mit Cecilia Bartoli interpretierte das Ensemble Händels Giulio Cesare bei den Salzburger Pfingstfestspielen sowie bei den
Salzburger Festspielen 2012. Il Giardino Armonico erhielt zahlreiche Auszeichnungen für die
Aufnahme von Werken Vivaldis und anderen Komponisten des 18. Jahrhunderts. Nachdem es einen Grammy Award für das Vivaldi-Album mit Cecilia Bartoli erhielt, schloss sich eine weitere Zusammenarbeit mit der bekannten Sängerin an: Die CD „Sacrificium“ erreichte sogar Platin-Status sowie abermals einen Grammy Award. Im Rahmen eines späteren Exklusivvertrages mit Decca erfolgten eine Einspielung der Concerti Grossi op. 6 von Händel sowie künstlerische Zusammenarbeiten mit den Sängerinnen Bernada Fink, Julia Lezhneva und Anna Prohaska. Weitere Werke von Vivaldi spielte das Ensemble beim Label Naïve und bei Onyx ein. Mit Isabelle Faust realisierte es eine Aufnahme von Mozarts Violinkonzerten bei Harmonia Mundi, für das die Auszeichnung mit dem Gramophone Award 2017 nicht lange auf sich warten ließ.


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