Liederzyklus „Das Marienleben“

Termin:
07.11.2017
Beginn:
19:30 Uhr
Veranstaltungsort:
Konzerthaus der Hochschule für Musik an der Straße „Neustadt“ in Detmold
Veranstalter:
Hochschule für Musik Detmold
Info-Telefon:
05231-975-5
Buchung:
Telefonische Buchung

Der Liederzyklus „Das Marienleben“ von Paul Hindemith steht im Mittelpunkt des zweiten Meisterkonzerts der Saison 2017/18 in der Hochschule für Musik Detmold. Am Dienstag, 7. November, wird um 19.30 Uhr dieses Werk in seiner frühen Fassung (op. 27) aufgeführt, das auf Texte von Rainer Maria Rilke zurückgeht. Als Interpreten wurden Christiane Karg (Foto links), Sopran, Liese Klahn (Foto rechts), Klavier, sowie Max von Pufendorf, Schauspiel, eingeladen. Um 18.30 Uhr führt Rebecca Hennemann und Manuela Promberger interessierte Besucher im Gartensaal der Hochschule in das Konzert ein.

Die in Feuchtwangen (Bayern) geborene Sopranistin Christiane Karg studierte am Salzburger Mozarteum bei Heiner Hopfner sowie in der Liedklasse von Wolfgang Holzmair und wurde für ihren Masterabschluss im Fach Oper/Musiktheater mit der Lilli-Lehmann-Medaille ausgezeichnet. Noch während ihres Studiums gab sie ihr vielbeachtetes Debüt bei den Salzburger Festspielen und ist dort seither gern gesehener Gast.
Nach einem ersten Engagement im Opernstudio der Hamburgischen Staatsoper wechselte sie 2008 ins Ensemble der Oper Frankfurt, wo sie sich wichtige Rollen ihres Fachs erarbeiten konnte, darunter die Susanna, Pamina, Servilia, Musetta, Zdenka, Mélisande, Sophie und die Titelpartie in La Calisto. Inzwischen gastiert sie regelmäßig an führenden Opernhäusern wie dem Theater an der Wien, der Bayerischen Staatsoper, der Komischen Oper Berlin, der Semperoper Dresden oder der Opéra de Lille. In der vergangenen Spielzeit gab sie Debuts am Festspielhaus Baden-Baden als Susanna in einer konzertanten Aufführung von Mozarts Le nozze di Figaro unter Yannick Nézet-Séguin, am Royal Opera House Covent Garden als Pamina, an der Mailänder Scala als Sophie und ihr US-amerikanisches Operndebut als Susanna an der Lyric Opera Chicago.
Auch für die Konzertpartien ihres Fachs ist die Sopranistin international gefragt. Zu ihren musikalischen Partnern zählen Dirigenten wie Daniel Harding, Christian Thielemann, Riccardo Muti, Zubin Mehta, Yannick Nézet-Séguin, Nikolaus Harnoncourt, Marek Jurowski, Christoph Eschenbach, Thomas Hengelbrock, Andrés Orozco-Estrada, Mariss Jansons, Andrew Manze und Herbert Blomstedt. Dabei arbeitet sie mit bedeutenden Orchestern wie mit Concentus Musicus Wien, dem NDR Elbphilharmonie Orchester, der Staatskapelle Dresden, der Accademia Santa Cecilia in Rom sowie regelmäßig mit dem Mozarteum Orchester Salzburg, dem Rotterdam Philharmonic und dem Philadelphia Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, den Bamberger und Wiener Symphonikern und den Münchner und Berliner Philharmonikern.
Ihre Leidenschaft zum Liedgesang und zu kammermusikalischen Projekten pflegt die Sopranistin in besonderer Weise. Sie ist regelmäßiger Gast der Schubertiade Hohenems/Schwarzenberg und der Wigmore Hall London und gibt Liederabende bei allen großen Festivals. Im Sommer 2017 kann sie als „Artist étoile“ des Mozartfests Würzburg ihre Vielseitigkeit in verschiedensten Programmen präsentieren. Zusätzlich zu ihren zahlreichen Engagements konzipiert und verantwortet Christiane Karg als künstlerische Leiterin des Festivals Kunstklang eine eigene Konzertsaison in ihrer Heimatstadt Feuchtwangen.
Für ihre erste bei Berlin Classic erschienene Lied-CD Verwandlung – Lieder eines Jahres (Klavier: Burkhard Kehring) erhielt Christiane Karg den renommierten Musikpreis Echo Klassik der Deutschen Phono-Akademie. Nach ihren CDs Amoretti mit Arien von Mozart, Gluck und Grétry und Heimliche Aufforderung mit Liedern von Richard Strauss (Klavier: Malcolm Martineau) erschien im Mai 2015 ihre CD Scene! mit dem Barockorchester Arcangelo unter Jonathan Cohen, für die sie im Sommer 2016 in der Kategorie Solistische Einspielung erneut mit dem Echo Klassik geehrt wurde. Zudem wurde Christiane Karg im Herbst 2015 mit dem Kulturpreis Bayern in der Kategorie Kunst ausgezeichnet.
Im Frühjahr 2017 erschien ihre von der Presse gefeierte CD Parfum mit Vertonungen von Gedichten von Charles Baudelaire, Leconte de Lisle, Paul Verlaine, Tristan Klingsor und Victor Hugo.

Liese Klahn erhielt ihre solistische Ausbildung bei Eliza Hansen und Karl-Heinz Kämmerling. 1988 gründete sie das „ensemble incanto“, das u. a. in den USA, Südamerika und im Nahen Osten gastiert und auf eine umfangreiche Diskographie verweisen kann. Sie ist Kammermusikpartnerin u. a. von Sabine Meyer und dem Wiener Streichsextett und gab Liederabende mit Thomas Quasthoff, Christiane Iven, Juliane Banse, Christiane Karg, Stephan Genz, Konrad Jarnot, Marietta Zumbült, Anja Silja und Thomas Stimmel. Künstlerische Produktionen verbanden sie mit Peter Härtling, Durs Grünbein, Bruno Ganz, Jens Harzer, Jo Ann Endicott, Helge Leiberg und Irwin Gage.
Liese Klahn tritt beim Beethovenfest Bonn, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Carinthischen Sommer und dem Schleswig-Holstein Musikfestival auf und hatte einen Lehrauftrag für Kammermusik am Musikgymnasium Schloss Belvedere Weimar (2006-2012). Seit 2002 ist sie Künstlerische Leiterin von „MelosLogos“, dem Festival für Musik und Literatur der Klassik Stiftung Weimar und seit 2015 der Konzertreihe „Klingendes Schloss“ in Weimar. Ihr besonderes Interesse an historischen Tasteninstrumenten manifestiert sich in Liederabenden, Kammermusik und CD-Produktionen mit dem eigenen originalen Wiener Hammerflügel von Jacob Bertsche.

Max von Pufendorf absolvierte seine Ausbildung an der Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" Berlin. Er spielte an Bühnen wie dem Maxim Gorki Theater Berlin, dem Residenztheater München (u. a. unter Hans Neuenfels und Thirza Bruncken) sowie von 2001-2008 am Deutschen Theater Berlin. Hierbei verkörperte er z. B. Demetrius in Shakespeares "Ein Sommernachtstraum" sowie Karl in Schillers "Die Räuber".
Seit Ende der 1990er-Jahre steht Max von Pufendorf auch regelmäßig für Film und Fernsehen vor der Kamera. Im Fernsehen trat er u. a. in den Serien "Bella Block", "Tatort", "Unter anderen Umständen", "Polizeiruf 110", "Der Alte", "Auf Herz und Nieren" sowie "Ein Fall für zwei" auf. Darüber hinaus wirkte er in zahlreichen Einzelproduktionen mit.
Im Kino spielte Max von Pufendorf u. a. neben Dagmar Manzel, Robert Stadlober und Tom Schilling im Filmdrama "Crazy" und war in dem Kriegsfilm "Mörderischer Frieden" zu sehen. 2006 verkörperte Max von Pufendorf die Figur des depressiven Julian in Jo Baiers "Das letzte Stück Himmel" und gehörte 2008 neben Armin Mueller-Stahl, Iris Berben und August Diehl zur Besetzung der neuen "Buddenbrook"-Verfilmung unter der Regie von Heinrich Breloer.


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