Eisenreich-Uraufführung und „Petruschka“

Termin:
01.11.2019
Beginn:
20:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Stadtpark Schützehof Herford
Veranstalter:
Nordwestdeutsche Philharmonie
Info-Telefon:
05221-9838-0
Buchung:
Telefonische Buchung

Der Buchungszeitraum ist vorüber.

Die Uraufführung eines Werkes der Komponistin Martina Eisenreich sowie Igor Strawinskys „Petruschka“ stehen auf dem Programm des zweiten Abonnementkonzerts der Nordwestdeutschen Philharmonie am 1. November im Stadtpark Schützenhof. Dirigent Ryan Bancroft (Foto) leitet das Programm, in dessen erstem Teil zusätzlich der Perkussionist Wolfgang Lohmeier auftritt. (Das gleiche Konzert ist am 2. November in Bad Salzuflen, am 4. November in Minden, am 5. November in Detmold und am 6. November in Paderborn zu erleben.)

 

Als erstes Stück ist „Tales of Rhythm“ zu hören, die Uraufführung eines Werks der Komponistin Martina Eisenreich. Um drei alte afrikanische Märchen geht es hier, die allesamt einer von Nelson Mandela vor 15 Jahren in einem Buch herausgegebenen Sammlung entstammen. „Farbig und kraftvoll komponierte sinfonische Dichtungen lassen die archaische Magie dieser uralten Mythologien lebendig werden und mit Haut und Haar erlebbar machen“, schreibt die Komponistin zu ihrer musikalischen Schöpfung, die suggestive Klangerlebnisse heraufbeschwören wird. Eine illustrative Musik wird zu erleben sein, angereichert um  exotische, speziell für diese Aufführung angefertigte Perkussionsinstrumente.
Ein Meisterwerk der Ballettliteratur erklingt dann nach der Pause: Igor Strawinskys „Petruschka“. Seit seiner Pariser Uraufführung 1911 zählt dieses musikalisch kurzweilig angelegte Tanzstück zu den beliebtesten Werkes seines Genres. „Petruschka“ ist eine manchmal verstörende, letztlich aber ungemein musikantische Partitur. Die künstlerische Fantasie des Komponisten entzündet sich dabei an der wunderbaren Geschichte vom hässlichen Helden, der sich in die schöne Ballerina verliebt, dann aber vom Nebenbuhler ermordet wird. Umgesetzt ist das alles unter Einbeziehung russischen Volksmelodien und Walzerthemen des Wieners Joseph Lanner.
Solist des Abends ist der Perkussionist Wolfgang Lohmeier, der als einer der ungewöhnlichsten Soundkünstler in der Filmszene gilt. Er überrascht meist mit einem Sammelsurium kurioser Instrumente aus allen Kontinenten sein Publikum. Als Solist hat er u.a. mit dem Deutschen Film Orchester Babelsberg und dem Münchner Rundfunkorchester zusammengearbeitet. Wolfgang Lohmeier erhielt verschiedene Auszeichnungen, so den Preis der Deutschen Phonoakademie und den deutschen Rock&Pop-Preis.
Dirigent des Konzerts ist der in Los Angeles geborene Ryan Bancroft, der zunächst Trompete studierte, ehe er am Royal Conservatoire of Scotland ein Dirigierstudium begann. Im April 2018 gewann der jetzt in den Niederlanden lebende Dirigent den ersten Preis beim renommierten Malko-Wettbewerb in Kopenhagen. Ryan Bancroft ist ab der Saison 2020/21 Chefdirigent des BBC National Orchestra of Wales.

 

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