Abo-Konzerte mit „Romeo und Julia“

Termin:
06.12.2019
Beginn:
20:00 Uhr
Veranstaltungsort:
Schützenhof Herford u.a. Orte
Veranstalter:
Nordwestdeutsche Philharmonie
Info-Telefon:
05221-9838-0
Buchung:
Telefonische Buchung

Die größte Liebesgeschichte der Weltliteratur steht im Mittelpunkt des von Chefdirigent Yves Abel geleiteten Dezember-Konzerts der Nordwestdeutschen Philharmonie. Romeo und Julia-Vertonungen bilden den Schwerpunkt des Programms: eingerahmt wird der Abend von den populären Vertonungen Peter Tschaikowskys und Sergej Prokofjews. Dazu tritt ein Opern-Intermezzo von Frederick Delius, das auf Gottfried Kellers bekannter Romeo-und-Julia-Novelle basiert und eine Ballettmusik von Francis Poulenc, die das frivole Spiel der Liebe beschreibt.  Die Konzerte sind am 6.12. in Herford, am 7.12. in Bad Salzuflen, am 8.12. in Bad Oeynhausen, am 9.12. in Gütersloh, am 10.12. in Detmold und am 11.12. in Paderborn zu erleben.

 

 

Am Anfang steht Peter Tschaikowskys Fantasie-Ouvertüre „Romeo und Julia“, jenes Werk das den russischen Komponisten international bekannt machte. Mitreißende melodische Einfälle und eine scharf ausgeprägte Orchestersprache haben diesem Werk seit Beginn an die besondere Zuneigung des Publikums gesichert. Hier ist zudem der unverwechselbare Kompositionsstil Tschaikowskys erstmals voll ausgeprägt.
Auch Francis Poulencs Ballettmusik zu „Les Biches“ stellte sich als Türöffner zum Weltruhm heraus. Das mit gerade einmal 23 Jahren komponierte Stück zeigt den Personalstil des Franzosen in aller Deutlichkeit: Eleganz, motivische Eingängigkeit und gemäßigte Modernität gehen eine perfekte Symbiose ein. Erzählt wird von verschiedenen Begegnungen zwischen Mann und Frau.
Das unter dem Titel „The Walk to the Paradise Garden“ bekannte Intermezzo aus der Oper „Romeo und Julia auf dem Dorfe“ von Frederick Delius ist ein äußerst prägnantes Werk des einer Bielefelder Kaufmannsfamilie entstammenden Briten. Eine Traumatmosphäre wird beschworen, dazu kommen Leidenschaften und romantische Gefühle im Übermaß. In der Oper geht es um ein Liebespaar, das sich auf jenem Landstrich trifft, um den sich die zwei Familien der hier Liebenden streiten.
Die wohl eindrucksvollste Romeo und Julia-Vertonung des 20. Jahrhunderts fertigte Sergej Prokofjew an. Seine umfangreiche Ballettmusik entstand größtenteils 1935 und wurde drei Jahre später im mährischen Brünn uraufgeführt. Kein zweites Werk schildert die Hoffnungen und Sehnsüchte des Liebespaares mit derartiger orchestraler Eindringlichkeit wie Prokofjews vertonung. Seine Ballettmusik ist ein Meisterwerk der Gattung. Für den Konzertsaal hat der Komponist verschiedene Suitenfassungen zusammengestellt. Im NWD-Konzert erklingt eine Auswahl an Stücken, die Prokofjew für die ersten beiden Suiten verwendet hat.
Geleitet wird das Konzert von Chefdirigent Yves Abel. Der Frankokanadier war von 2005 bis 2011 Erster Gastdirigent an der Deutschen Oper Berlin. 2015 übernahm er den Chefposten bei der Nordwestdeutschen Philharmonie. Abel war zudem Gast an hochrangigen internationalen Opernhäusern wie der Mailänder Scala, der Opera de Paris, der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper und der Bayrischen Staatsoper in München. Zuletzt dirigierte er an der Deutschen Oper Berlin konzertante Aufführungen der Oper „Hamlet“ von Ambroise Thomas mit Diana Damrau. Ab der Spielzeit 2020/21 ist Yves Abel „Principal Conductor“ der San Diego Opera.  

 


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